Einmal mehr ein wichtiger Impuls zum Diskurs über Europa: Die Tagung „Mehr Kultur durch mehr Europa“, organisiert vom Bundeskanzleramt im Haus der Europäischen Union in Wien (09. Juni 2017).

Wir müssen Grenzen überwinden, wir müssen Fragen stellen und Lösungen finden, das gilt für die Kulturhauptstadt-Bewerbung genauso wie für Fragen der Stadtentwicklung.

Die Zeit ist reif für neue Wege.

Das war nur eine der Erkenntnisse der Tagung letzte Woche in Wien.

Im Zentrum der Diskussionen mit Fachleuten u.a. von Linz09 (Gerfried Stocker), Ruhr.2010 (Oliver Scheytt9 oder Timisioara 2021 (Simona Neumann) war die Lebensenergie am unserer Zukunft zu arbeiten. Und zudem wurde klar, dass die Bedeutung der Kleinstädten wächst.

Einige Empfehlungen, insbesondere für die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2024 einer Österreichsichen Stadt:

  • Eine Stadt muss sich als europäische Stadt verstehen. Eine Stadt mit Plänen und Besonderheiten muss sich in das europäische Licht stellen.
  • Natur und ökologische Erhaltung hat einen großen Wert in Österreich. Das könnte ein Thema werden.
  • Tradition und Moderne nehmen ein gutes Spannungsfeld ein, das spricht auch für den ländlichen Raum.
  • Gastfreundschaft gehört zur Spitzenklasse in Österreich.
  • Kunst und Kultur wird hochangeschrieben und schafft es auch hin und wieder auf die Titelseiten der großen österreichischen Medien.
  • Festivals mit internationalen Reputation zählen zum Selbstverständnis Österreichs.

Interessante Denkanstöße lieferte Gerfried Stocker zu Fragen der Digitalisierung.

Wie verändert Technologie unseren Alltag? Schaffen wir uns durch die künstliche Intelligenz ab? Wie können wir die Digitalisierung in die Stadt tragen? Bleibt die Gegenfrage, wo die analoge Kommunikation bleibt, schaffen wir kollektive Ereignisse ab?

Begegnung, Austausch und Wissenstransfer

Einige bereichernde Impulse und viele Gespräche mit Playern aus dem Rheintal, dem Murtal, dem Salzkammergut, Salzburg, Mistelbach, Wels und St. Pölten. Übrigens: Die Umrahmung der Tagung mit den Strottern war eine sehr gelungene Bereicherung.