Tradition und Neues für Bludenz

Die Bludenz-Dialoge werden konsequent durchgeführt. Ziel der Gespräche sind mit den verschiedensten Akteuren Fragestellungen für den Standort Bludenz zu erörtern.

Diese Woche besuchten Wirtschaftsstadtrat Hans Bandl gemeinsam mit den Stadträten Christoph Thoma und Gerhard Krump wiederum drei Bludenzer Betriebe, die wichtig für die Stadt Bludenz sind, sichere Arbeitsplätze und folglich einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität anbieten.

Mit Bernd und Michael Atzmüller von der Atzmüller Bau GesmbH erörterten die drei interessierten Stadtpolitiker Fragen um die aktuelle Entwicklung des Baugewerbes.

„Wichtig ist, das offen zu sein, für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und im konkreten Fall der Unternehmen“, erklärt Stadtrat Christoph Thoma die Bedeutung dieses Beteiligungsformates. Ähnliche Themen wurden mit Markus Gmeiner, dem Eigentümer von Gmeiner Metalltechnik besprochen. Beide Unternehmen sind Familienbetriebe, die seit mehreren Generationen dem Standort Bludenz vertrauen. 

Neu in Bludenz ist Martinas Stickstüble. Nach einer erfolgreiche Geschäftsübergabe von Sticktec (Sabine Hämmerle) an Martina A. Eschenfelder agiert das Stickstüble nun von Bings aus. Nahezu alles kann bestickt werden. Gefertigt wird nach eigenen Entwürfen. Zum Sortiment gehören Patches, Mützen, Handtücher, T-Shirts und vieles mehr auf unterschiedlichsten Textilien. „Das ist sehr erfreulich, wenn ein Unternehmen mit neuer Führung weiter existieren kann. Martinas Stickstüble ist ein liebevoll geführter Betrieb, der mit seinen Stickereien einzigartige Objekte produzieren kann“, so Wirtschaftsstadtrat Hans Bandl

Die Bludenz-Dialoge werden im März mit einem weiteren Vereinsabend sowie Betriebsbesuchen fortgesetzt. 

Zukunftsdialog mit Bludenzer Betrieben

Nur mit gezielten Gesprächen, Analysen und Umsetzungsideen kann der Wirtschaftsstandort Bludenz weiterentwickelt werden:

Wir sind permanent bemüht, die besten Rahmenbedingungen für die Bludenzer Betriebe anzubieten und folglich Betriebsansiedelungen möglich zu machen.

Letzte Woche fanden Gespräche mit SANlight, PD Innenarchitektur, Kaplina sowie der Digitalagentur „Echtnichtschlecht“ und Ländlemietbus statt. Alle Unternehmen stehen in ihren Branchen für Innovation, Mut und Zielstrebigkeit. Es sind die Unternehmen, die entwickeln, die produzieren, die Produkte und Dienstleistungen in die ganze Welt verkaufen. Sie sichern mit Vision und Engagement Arbeitsplätze und folglich die hohe Lebensqualität am Standort Bludenz. Damit sorgen Unternehmen für Stabilität und Verlässlichkeit für den Wirtschaftsraum Bludenz.

Im Dialog erörtern die beiden Stadträte dabei wichtige Faktoren für Betriebsansiedelung, weiche Standortfaktoren wie Vereinswesen, schulische Infrastruktur, Kinderbetreuungseinrichtungen, Kultur, Freizeitmöglichkeiten aber auch Breitband und öffentliches W-Lan.

Die weichen Standortfaktoren werden bekanntlicherweise für die Attraktivität von Städten und Regionen entscheidend, wir bauen zudem auf ein positives Stadtklima.

Darum kam von den beiden Stadträten auch der Impuls zur Wiederbelebung des Bludenzer Neujahrsempfang, der letzte Woche erfolgreich stattfand.

Die Bludenz-Dialoge werden Anfang Februar fortgesetzt. Unser Ziel sind Gespräche mit einem Großteil der Bludenzer Betriebe. Das ist zeitaufwändig, bildet jedoch die Grundlage für einen innovativen Wirtschaftsstandort Bludenz.